1800 mm Körpergröße abgestuft in 5 mm Schritten macht 360 Ebenen. Das entspricht einer Auflösung von 5,08 lpi (Layer per Inch). Doch erst dieses „grobe“ Aliasing formt das Volumen des Körpers.


Diese 5 lpi sind ein gesundes Mittel aus gut modelliertem Körper und einem noch von Menschenhänden zu bewältigen Aufwand. Denn: Beine, Arme, Finger, Haare und Kinn dividieren die Ebenen nochmals in Einzelstücke: 762 Teile
Nachdem jedes dieser einzelnen Teile separat angezeichnet wurde, wurden diese dann mit insgesamt vier Flaschen Express-Leim in fünf harten Arbeitstagen zu bislang zwei stattlichen Körperhälften zusammengeklebt. Dabei Überblick zu bewahren, schafft man nur mit Kaffee, Schokolade, Croissant und ruhigem schweizerischen Talent.



Nun muss nur noch ein Stabilisierungs- bzw. Podest-Konzept gefunden werden, welches den Zeitaspekt, der dieser Skulptur zugrunde liegt, erfasst. Dann noch die eine Lackierstraße! Danach sollte man ein Abbild einer virtuellen Aufzeichnung einer realen Bewegung erfassen können.


Daher wird es auch keine Fotos der kompletten Skulptur geben, denn das wäre ja wieder ein virtuelles Abbild eines realen Abbildes einer virtuellen Aufzeichnung einer realen Bewegung. Was nicht heißt, dass dieses gänzlich auszuschließen sei, aber dann bevorzuge ich doch wieder den Body-Scan…
